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Einstellung ändern

Die Ursache für Stress liegt häufig in uns selbst. Denn unsere Gedanken, Erwartungen und Einstellungen beeinflussen uns in der Bewertung der Umwelt.
Wenn man zum Beispiel glaubt, dass man eine Situation ohnehin nicht bewältigen kann, wird man es erst gar nicht versuchen. Wenn man davon überzeugt ist, dass es immer noch eine bessere Lösung gibt, wird man nie wirklich zufrieden sein.
Zunächst müssen wir erkennen, welche unserer Einstellungen uns in Stress versetzen und diese kritisch reflektieren.
Beispiele:

  • Ich bin an allem schuld.
  • Man kann sich auf niemanden verlassen.
  • Die anderen sind besser dran als ich.
  • Es gibt nichts schlimmeres, als Fehler zu machen.
  • Ich bin vom Pech verfolgt.
  • Jede Kritik an mir ist eigentlich berechtigt.
  • Es ist wichtig, dass mich alle mögen.
  • Es gibt immer eine perfekte Lösung.
  • Die anderen sind besser, schöner, stärker als ich.
  • Es ist wichtig, immer die Kontrolle über alles zu haben.
  • Ich werde es nie schaffen, mich zu ändern.
  • Wenn man Problemen und unangenehmen Situationen aus dem Weg geht, verschwinden sie mit der Zeit von selbst.
  • Ich brauche jemanden, auf den ich mich stützen kann.
  • Er/Sie ist an allem schuld.
  • Ich habe überhaupt keine Probleme.
  • Ich bin minderwertig.
  • Die Welt sollte gerecht sein.
  • Ich kann es nicht mehr ertragen.
  • Starke Menschen brauchen keine Hilfe.
  • Nur wenn ich absolut sicher bin, kann ich Entscheidungen treffen.
  • Es ist wichtig, immer Recht zu haben.
  • Keiner hat das Recht, mich zu kritisieren.
  • Änderungen sind unnatürlich.
  • Ich bin für alles verantwortlich.

Jeder erkennt seine spezifischen Glaubenssätze wieder und kann versuchen, diese umzubewerten. Dies geling meist nicht auf Anhieb und muss eingeübt werden.
Beispiele für stressmindernde Einstellungen sind:

  • Ich darf mir auch erlauben, Fehler zu machen, das ist nur menschlich, alle Menschen machen Fehler.
  • Aus Fehlern kann ich lernen.
  • Ich setze mir realistische Ziele.
  • Ich kann auch mal in der zweiten Reihe stehen.
  • Ich darf auch mal an erster Stelle stehen.
  • Hindernisse gehören dazu.
  • Das Leben besteht aus Problemlösen.
  • Ich bin zum großen Teil für mein Glück selbst verantwortlich.
  • Ich sehe eine sinnvolle Aufgabe für mich darin, diese schwierige Situation zu akzeptieren und aus ihr zu lernen.
  • Ich werde meinen Weg finden.
  • Ich lasse den Ärger los und konzentriere mich auf eine konstruktive Problemlösung.
  • Ich kann ertragen, wenn andere bestimmen wo es lang geht.
  • Wenn ich mir meine Erfolge und Leistungen bewusst mache, macht die Arbeit mehr Spaß.
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